Planen

Kerpen, Deutschland

Integrationsarbeitsseminare: Zu einer neuen Inklusionsform

Bertelsmann Stiftung

March 24, 2011

Entwicklung von Integrationsstrategien mit Migranten nicht für Migranten

Integrationworkshop, Kerpen

Wie formen wir Gemeinschaften die zusammenhalten und die auf die Realität von zunehmender Immigration reagieren? In der Stadt Kerpen, eine Gruppe von Stadtdirektoren und Gemeinderepräsentanten ist zusammengekommen um sich diese Frage in einem Arbeitsseminar veranstaltet von der Bertelsmann Stiftung zu überlegen. Drei Monate später hatte die Stadt eine umfangreiche Integrationsstrategie, die sich speziell auf Kerpens Bevölkerung und Geschichte und den Willen seiner Einwohner begründet.

„Es war eine offene, freundliche Erfahrung, die in einem großartigen Gefühl von Gemeinschaft resultierte” sagt Annette Seiche, Integrationsoffizier der Stadt Kerpen. „ Es hat auch den Weg für weitere politische Aktivität gebahnt, hat geholfen genaue Information auszubreiten, hat ein konstruktives Gefühl von der Wichtigkeit der Arbeit ausgedrückt und hat auch die Bereitschaft der Politiker sie zu finanzieren verbessert.”

Seit mehr als 15 Millionen Einwanderer Deutschland ihr zu Hause machen und seit jedes dritte Schulkind ausländische Wurzeln hat, war es notwendig diese vorhaltende Herausforderung in eine Gelegenheit verschiedene Akteure zu engagieren umzuwandeln und einen Unterschied zu machen.

Bertelsmann Stiftung, eine Stiftung mit Sitz in Deutschland, die sich dem Allgemeinwohl verpflichtet, reagierte auf die Herausforderung mit einer Reihe von Aktivitäten, inklusiv von innovativen Integrationsarbeitsseminare vorausgesehen dazu, der Kommunalverwaltung und Gemeinschaft Akteure auszuhelfen zusammen zu arbeiten um Strategien zu entwickeln die erfolgreiche Integration von Immigranten in ihren entsprechenden Gemeinschaften zu beschleunigen.

Claudia Walther, Programm Direktor für Integration und Bildung der Bertelmann Stiftung erklärt, „Es wurde immer mehr klar wie wichtig es ist Strategien und Aktivitäten mit Migranten und nicht für Migranten zu entwickeln.”

Entwicklung einer kulturell reagierten Struktur

Die „Integrationsarbeitsseminare” wurden in Erwiderung auf der überwältigenden Interesse, die erzeugt wurde von einem bundesweiten Wettbewerb mit dem Titel „Erfolgreiche Integration ist keine Zufälligkeit – Strategien für Gemeindepolice” entwickelt. Dieser Wettbewerb wurde in 2005 von der Beterlsmann Stiftung und dem Bundesinnenministerium eingeführt. 107 Städte haben Teilgenommen und drei Gewinner wurden ausgewählt: die Städte Stuttgart (Grosstadt), Solingen (Mittelgrosse Stadt) und das Bezirk Hersfled-Rotenburg (Kleinort). Die preisgekrönten Gemeinschaften haben sich mit Integrationsherausforderungen befassen, während sie den potenziellen Beitrag der Immigration zum Stadterfolg anerkannten. Ihre Integrationspolice wurde entwickelt und implementiert mit der Anwendung eines inklusiven, teilnehmenden Prozess, der alle Akteure anerkannte und zukunftsfähige Ergebnisse versprach.

Der Wettbewerb resultierte in der Herstellung von der praktischen Demographie-Konkret Website, eine Sammlung von „besten Handelsbräuche” basiert auf erfolgreiche Integrationsbräuche in 27 deutschen Städten, zu der 10 weitere internationale Bräuche hinzugefügt wurden. Dieser Überblick auf Bräuche in bundesweiten Städten resultierte auch in einem Handbuch zur Integrationspolice, die „10 Empfehlungen” zum Erfolg machen.

Claudia Walter, Programm Direktor der Bertelsmann Integration und Gemeinschaft Programme, war es wichtig den Bundesweiten Puls zu nehmen, weil es „zeigte uns, das das Thema der Integration nicht als eine vereinzelten Sache behandelt werden kann, die nur die Neuankömmlinge antrifft. Stattdessen muss es in einer Manniere adressiert werden, die alle Akteure, inklusiv von Immigranten, Bürgergesellschaften, Bildungsinstitutionen, und Politiker auf allen Niveaus und in verschiedenen Abteilungen einkalkuliert.”

Eine weitere Empfehlung schloss eine Entewicklung einer praktischen lokalen Lösung der Integration der Immigranten in die deutsche Gesellschaft ein. Das ausgewählte Model von Bertelsmann: Integrationsarbeitsseminare in Ortgemeinschaften, besonders in denen mit großer Migrantenbevölkerung. Ortspezifische Leitung wurde als notwendige Zutat zum Erfolg identifiziert. Bertelsmann forderte die Teilnehmung – und nicht nur das Bekenntnis – von einem Buergermeister oder Beigeordneten im Arbeitsseminar.

Der Ablauf der Integrationsarbeitsseminare

Wie Klaus Herzog, der Buergermeister von Aschaffenburg, eine der ersten Einsatzorte, sagt: „Der erste Schritt ist immer eine Mentalitätsänderung – das Bewusstsein der Leute muss sich ändern. Man muss den Aktivitätsraum definieren, und man muss konkrete Aktivitäten entwickeln.” Herzog fügt hinzu: „Es ist wichtig Zukunftsfähigkeit zu haben… und immer den Prozess auszuwerten. Wo sind wir jetzt, was konnten wir erreichen, was muss noch getan werden.”

Die zweitägigen Arbeitsseminare wurden in Kooperation mit drei erfahrenen Moderatoren entwickelt, und wurden in zwei Städten ausprobiert bevor sie örtlichen Leitern angeboten wurden. Sie einkalkulierten die folgenden Zielgruppen: Gemeinde Entscheidungsträger, öffentliche Behördenleiter auf allen relevanten Niveaus, Immigranten und Mitglieder von Immigranten dienenden Organisationen.

Am ersten Tag wurden Teilnehmer gefragt die aktuelle Situation der Gemeinschaft durch Aktivitäten die von einer Bewertung von vorherrschenden Einstellungen zur Integration bis zu einer Bewertung vorhandenen Projekten und Analyse örtlichen Angaben reichten zu beurteilen. Ein Paar Fragen die angesprochen wurden: „Was bedeutet „Integration” in unserer Gemeinschaft?” und „Was deuten aktuelle Fakten und Figuren an in Bezug auf Bevölkerungstendenz, Wirtschaft und Sozialangelegenheiten?”

Am zweiten Tag wurden Teilnehmer gefragt an die aktuelle Situation in ihrer Stadt nachzudenken. Man stellte Fragen wie „Was ist das ungebrauchte Potenzial, das Immigranten anbieten können?” und „Wie könnten vor Ort gemeinde Projektleitung und organisierende Bemühungen aussehen?” Direkte Fragen und Gruppenbearbeitung resultierten in mehr Bewusstsein von der Situation in Kerpen, ein Bewusstsein das von verschiedenen Perspektiven jeden Teilnehmers informiert wurde. In ihrer Zusammenfassung von ihrer Arbeitsseminarerfahrung in Kerpen sagt Annette Seiche sie glaubt, dass die Arbeitsseminare ihre geholfen haben Barrieren niederzureißen und als Resultat sehr effektiv sind.

„Sie haben Leute und Institutionen enger zusammen gebracht, haben geholfen Vorurteile aufzuklären und zu sehen wo speziell Kerpen an ihrer Integrationsstrategie arbeiten muss.” Kurz gesagt, das Arbeitsseminar war …”eine völlige positive Erfahrung für jede Person.”

Für weitere Information über den Bertelsmann Integrationsarbeitsseminar Programm besuchen Sie die Website Bertelsmann.

Damit das auch bei Ihnen funktioniert:

  • Leitung auf höheren Niveaus notwendig für Investierung in Sozialpolitik. Finden Sie heraus, wer Ihre Freunde sind in der örtlichen Behörde Ihrer Stadt.
  • Mitwirkende Beschlussfassung resultiert in besseren, nachhältigen langfristigen Lösungen. Es lohnt sich der zusätzlichen Zeit und Bemühung.
  • Es kann sich wie eine gute Idee anhören aber neue Programme auszuprobieren und Ergebnisse zu bewerten ist notwendig um wirkende Dienstleistungsbringung und bedeutende Resultate zu entwerfen.

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Kontakt:

Claudia Walther
Project Manager, Integration and Communities
Bertelsmann Stiftung
Gütersloh, Germany,
49 5241 81 81360
Claudia.Walther@bertelsmann-stiftung.de
http://www.bertelsmann-stiftung.de

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